Heimatisieren als Diagnose der Stunde

In der Bundesrepublik gibt es große städtische, regionale und sprachliche Unterschiede. Trotz der geografischen Größe Deutschlands sind diese Differenzen durch den Alltag, die soziokulturelle Entwicklung und die Binnenmigration irgendwann in einer Interaktion festzustellen. In den Nachwehen des Zweiten Weltkrieges kamen meistens junge Männer aus den südlichen und südöstlichen Gebieten Europas, aber auch Nordwestafrika, nach Mitteleuropa: Deutschland. Dieser Artikel strebt an die mittlerweile vier Generationen von Migranten auf ihrer spezifischen Spur kurz, aber prägnant, nachzugehen. Migration beginnt mit einer Reise. Nun, was bedeutet die Reise von der Heimat zu einer neuen Heimat und ist das Heimatisieren als Diagnose der Stunde legitim?


Hanau heute

(iz). Die Stadt Hanau am Main – Heimatort der Gebrüder Grimm – 30 Kilometer östlich von Frankfurt am Main gelegen; sie schrieb auf einem dunklen Hintergrund mit einer leuchtenden Kerze auf ihrer Homepage: „19.02.2020. Die Opfer ­waren keine Fremden!“


Frankfurt am Main, transkultureller Alltag in der Supervielfalt

Der Begriff der Migration ist glokal – global und lokal – gesehen in aller Munde. Migration ist das Thema der Stunde, es befeuert, seltener aber beschwichtigt es auch den hiesigen alltäglichen Zeitgeist.


Die Luft ist raus

Berlin inszeniert sich als pulsierende Metropole, angesagt, weltoffen und liebenswert. Aber stimmt das auch? Wir haben Eingeborene und Zugezogene gefragt.


Gespräch zwischen dem Sozial- und Kulturwissenschaftler.

Gespräch zwischen dem Sozial- und Kulturwissenschaftler Dr. Homayun Alam und dem Masterstudenten der Interkulturelle Kommunikation Bereket Tesfazion.